Künftig drittstärkste Kraft im Stadtrat: Diesen Kurs kündigt die AfD-Fraktion an

Die AfD-Fraktion im künftigen Geretsrieder Stadtrat hat sich gegründet. Fraktionschef Magnus Brunckhorst kündigt eine „konservative Kommunalpolitik“ an.

Geretsried – Die Wählerinnen und Wähler haben es bei den Kommunalwahlen am 8. März so entschieden: Erstmalig ziehen Vertreter der AfD in den Geretsrieder Stadtrat ein, mit vier Mandatsträgern hat die rechtspopulistische Gruppierung Fraktionsstatus. Nach eigenen Angaben hat sich die AfD-Fraktion kürzlich formal gegründet. Das geschah unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Fraktionschef Magnus Brunckhorst kündigt eine „konservative Kommunalpolitik“ an.

 

Künftig drittstärkste Kraft im Stadtrat: Diesen Kurs kündigt die vierköpfige AfD-Fraktion an

Alle künftigen Stadträte der AfD waren laut Pressemitteilung am 1. April versammelt, um einen Fraktionsvorstand zu wählen und eine Geschäftsordnung zu verabschieden. Der Vorstand besteht aus Fraktionssprecher Brunckhorst und seinen Stellvertretern Florian Großner und Lutz Leonhardt. Die AfD, das betont Brunckhorst, sei von den Geretsriedern zur drittstärksten Kraft im Stadtrat gewählt worden.

Er selbst sei „nach dem Ausscheiden des Bürgermeisters Michael Müller im zukünftigen Stadtrat nach Patrik Kohlert und Sabine Gus-Mayer der Stadtrat mit den drittmeisten Stimmen“. Dieser Wählerauftrag sei „eine Verpflichtung zu einer konservativen Kommunalpolitik im Sinne des geführten Wahlkampfs“, so Brunckhorst.

Die vierköpfige Fraktion verfolge in ihrer sechsjährigen Amtszeit das Ziel, „die kommunale Selbstverwaltung im Sinne der freiheitlich-konservativen Grundsätze der AfD zu gestalten“. Leonhardt wird in der Pressemitteilung mit den Worten zitiert: „Wir gehen gemeinsam einen neuen Weg in der Kommunalpolitik.“ (cce)

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